Danfoss bietet ein umfangreiches Programm von Produkten und Systemen für die zentrale wie die dezentrale Trinkwasser-Erwärmung in Wohn- und Gewerbegebäuden. Je nach Anforderung gibt es zentrale Durchfluss-, Speicherlade- und Antilegionellen-Systeme, die für den jeweiligen Einsatzfall passend ausgelegt, konstruiert und produziert werden.
Die Systeme:
Dezentrale Trinkwasser-Erwärmung
Für die dezentrale Trinkwasser-Erwärmung für einzelne Zapfstellen oder Küche und Bad in einzelnen Wohnungen gibt es einzelne oder in Wohnungsstationen integrierte Frischwasser-Systeme, die das Trinkwasser nur bei Bedarf im Durchfluss erwärmen, ohne es zu speichern. Alle Komponenten und Systeme erfüllen die hohen Hygieneanforderungen für Trinkwasser und sorgen für eine zuverlässige und sicher Warmwasserversorgung.
Zentrale Trinkwasser-Erwärmung
Grundsätzlich wird bei zentralen Systemen zur Trinkwassererwärmung zwischen Durchfluss-, Speicherlade- und Antilegionellen-Systemen unterschieden. Während zentrale Durchfluss-Systeme über den Tag einen relativ gleichmäßigen Warmwasserverbrauch und eine relativ hohe Energieversorgung erfordern, empfiehlt sich in Gebäuden wie Hotels mit relativ geringem Warmwasserbedarf über den Tag und kurzzeitigen Bedarfsspitzen in den Morgen- und Abendstunden der Einsatz von Speicherlade-Systemen. Die gibt es auch mit exakter Temperaturregelung als Antilegionellen-Systeme, die besonders in n sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern und Altenheimen eingesetzt werden. Speicher-Wassererwärmer bietet Danfoss aus hygienischen Gründen für zentrale Systeme nicht an. Alle diese Systeme unterliegen als Großanlagen der regelmäßigen Kontrollpflicht durch die Gesundheitsämter.
Trinkwarmwasser-Verteilung
Das in zentralen Systemen erwärmte Trinkwasser wird in großen mehrgeschossigen Gebäuden über ein verzweigtes Netz von Warmwasser- und Zirkulationsleitungen an die Zapfstellen in den einzelnen Räumen verteilt. Um Toträume, in denen sich Legionellen vermehren könnten, zu vermeiden, eine zuverlässige Versorgung aller Zapfstellen und eine gleichmäßige Durchströmung aller Leitungen sicherzustellen, sind für jeden Strang ein dynamischer hydraulischer Abgleich und eine genaue Regelung der Warmwassertemperatur erforderlich.
Legionellen-Risiko auf intelligente und energieeffiziente Weise reduzieren
Thermische Ausgleichsventile mit thermostatischen oder elektronischen Desinfektionsmodulen ausgestattet, sorgen für eine regelmäßige Spülung des Systems mit Wassertemperaturen von mehr als 65 °C, bei denen Legionellen sterben. Ein elektronisches Temperaturerfassungssystem überwacht und protokolliert alle Temperaturen und leitet den sicheren Desinfektionszyklus ein. Diese Regler lassen sich problemlos über WiFi von mobilen Geräten oder einem zentralen Gebäudemanagement (BMS) zentral steuern und überwachen. Bei den hohen Trinkwarmwasser-Temperaturen empfiehlt es sich Armaturen mit integriertem Verbrühschutz einzusetzen.
Wie wir Ihnen helfen können
Ein erfahrener und kompetenter Partner für die Trinkwasser-Erwärmung
Zentrale und dezentrale Systeme für eine zuverlässige und bedarfsgerechte Warmwasserversorgung
Hygienisch sicherer und energieeffizienter Betrieb
Hohe Leistung auf kleinstem Raum
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und regelmäßiger Wartung
sicherer Schutz vor Legionellen
Thermisches Ausgleichsventil MTCV-e mit elektronischem Regler CCR2+
Für eine sichere und energieeffiziente Trinkwarmwasser-Versorgung auch vom Smartphone aus einstell- und steuerbar.
So können Trinkwarmwassersysteme abgeglichen werden
Über die Herausforderungen und Lösungen informiert Sie ein Video. So erfahren Sie, warum der hydraulische Abgleich wichtig so ist, welche Art des Abgleichs die beste ist und wie Sie damit Ihre Probleme lösen können.
Verwandte Produkte
-
if (isSmallPicture) { ; } else if (isBigColumns) { } else { }Zirkulationsventile
Thermische Zirkulationsventile des Typs MTCV stellen eine dynamische, temperaturbasierte Abgleichlösung für Trinkwasseranwendungen dar. In Kombination mit dem CCR2+ entsteht eine intelligente und energiesparende elektronische Regelungslösung zur Überwachung und Desinfektion von TWW-Systemen.
-
if (isSmallPicture) { ; } else if (isBigColumns) { } else { }Direkte Übergabestationen
Wenn Temperatur und Druck es erlauben, können direkt angeschlossene Stationen eingesetzt werden, bei denen das Fernwärmewasser ohne Systemtrennung direkt auf die Heizkörper verteilt wird. Diese Haus- und Wohnungsstationen gibt es auch mit integriertem Frischwassersystem oder Speicher zur Trinkwassererwärmung.
-
if (isSmallPicture) { ; } else if (isBigColumns) { } else { }Systeme für direkte Beheizung
Heizsysteme mit direkt angeschlossenen Übergabestationen werden für die Erzeugung und Verteilung dezentralen Trinkwarmwassers (TWW) mit einer zentralen Wärmequelle eingesetzt.
-
if (isSmallPicture) { ; } else if (isBigColumns) { } else { }Fernwärme-Übergabestationen
Fernwärmestationen von Danfoss sind die Schnittstelle zwischen Nah- oder Fernwärmenetz und der Heizungsinstallation. Sie ersetzen die sonst als Wärmeerzeuger üblichen Heizkessel. Es gibt sie für Leistungen von 10 kW bis 2 MW, für den direkten oder indirekten Anschluss, mit einen oder mehrere Heizkreisen, mit und ohne primär- oder sekundärseitig angeschlossener Trinkwassererwärmung. Die modular oder individuell gefertigten Stationen sorgen für eine zuverlässige und energieeffiziente Wärmeübertragung vom Fernwärmenetz auf die jeweilige Hausinstallation.
-
if (isSmallPicture) { ; } else if (isBigColumns) { } else { }Indirekte Übergabestationen
Um Leckagen durch zu hohen Druck oder zu hohe Temperaturen zu vermeiden, sind indirekte Übergabestationen immer mit einem Wärmeübertrager ausgestattet, der das Nah- oder Fernwärmenetz hydraulisch von der Hausinstallation trennt und die Wärme energieeffizient überträgt. Für den niedrigen Leistungsbedarf in Ein- und Zweifamilienhäusern gibt es ein umfangreiches Programm vorgefertigter Standardstationen.